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Straßenprostitution im Prater: Nur noch nachts

Sexarbeiterinnen sollen nicht mehr während des Tages auf der Messestraße stehen dürfen. Prater-Unternehmer und Besucher beschwerten sich über die Ausübung des Gewerbes am Tage. Noch vor diesem Juli soll eine Verordnung erlassen werden, die die Straßenprostitution nur mehr zwischen 22 und 6 Uhr erlaubt.

Bezirksvorsteher Kubik (SPÖ) zeigt sich über diese Entscheidung erleichtert. "Die Messestraße ist einfach überlastet, da sie im Moment die einzige erlaubte Zone der Stadt ist." Gerhard Kubik fordert daher, dass weitere erlaubte Zonen in anderen Bezirken erschlossen werden. Zudem hat die SPÖ Leopoldstadt die Forderung nach Errichtung von sogenannten Laufhäusern erhoben. Diese würden sowohl für die Sexarbeiterinnen, als auch für deren Kundschaft, ein mehr an Sicherheit und Hygiene bedeuten.

Das Bezirksparlament beschloss daher einen Antrag, in dem die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) ersucht wird, die verantwortlichen Behörden zu beauftragen, eine zeitliche Beschränkung für jene Gebiete in der Leopoldstadt zu erlassen, in denen die Prostitution erlaubt ist. Konkret soll das Gewerbe dort zwischen 6 und 22 Uhr verboten werden, fordert der Bezirk. Ob das Verbot tatsächlich in diesem Zeitraum kommt, ist aber noch offen: "Das ist noch nicht fix", so ein Polizeisprecher. Er betonte, dass die Regelung in Zusammenarbeit mit dem Bezirk ausgearbeitet werde.

Konkret finden sich im derzeitigen Entwurf gestaffelte erlaubte Zeiten:

Mai bis September: 22 - 6 Uhr
März, April und Oktober: 20 - 6 Uhr
Jänner, Februar, November und Dezember: 19 - 6 Uhr


Im Gespräch mit der Redaktion zeigt sich Bezirksvorsteher Kubik erfreut, dass Stadträtin Frauenberger, sich der Anliegen der LeopoldstädterInnen angenommen hat. "Schließlich ist das kein Thema, dass von allen Seiten nur Applaus erhalten wird. Umso wichtiger ist uns die Unterstützung der Stadträtin."

von Harald Baris
Bild: derzweite.at

29. April: Rettungshunde im Prater

Die Johanniter feiern den internationalen Tag der Rettungshunde im Wiener Prater. Dort zeigen die Helfer auf vier Pfoten, wie sie für Einsätze trainieren.

Bei der Suche nach Lawinen- und Erdbebenopfern oder nach Vermissten sind Rettungshunde unverzichtbar. In waghalsigen Einsätzen bringen sie Höchstleistungen, die nur durch intensives Training und die Vertrautheit mit den Hundeführerinnen und -führern möglich sind.

Wie aus einem tollpatschigen Welpen ein erfahrener Rettungshund wird und wie die Vierbeiner für Einsätze trainieren, zeigen die Johanniter am 29. April 2012 auf der Zirkuswiese im Wiener Prater.

Die Hunde tummeln sich durch enge Tunnel, über Leitern und Wippen. Sie werden abgeseilt oder suchen nach vermissten Personen. Die ehrenamtlichen Hundeführerinnen und -führer informieren über die Ausbildung der Vierbeiner und die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten. Das junge Publikum kann den einen oder anderen Rettungshund streicheln und dabei viel Wissenswertes über den Umgang mit Hunden erfahren.

VeranstaltungsdetailsTermin:
29. April 2012, von 11 bis 17 Uhr
Ort: 2., Zirkuswiese im Wiener Prater

Quelle: wien.gv.at
Foto: Johanniter-Unfall-Hilfe

Sommerferien: Akrobatik, Musical, Stunt und Action

Das Wiener Ferienprogramm wird mit künstlerischen und artistischen Ganztages-Workshops bereichert

Von 9. bis 15. Juli 2012 gastieren erstmals die LILALU Ferien-Workshops in Wien. Vier- bis 13-jährige Kinder und Jugendliche können unter Anleitung von Artisten und Künstlern aus ganz Europa in Workshops und einer fulminanten Abschlussshow Zirkus-und Bühnenluft schnuppern. Angeboten werden die ganztags betreuten Workshops in den Bereichen Theater, Tanz, Zirkus, Sport oder Musik. Trainiert wird auf dem Bertha von Suttner-Schulschiff am Donauinselplatz im 21. Bezirk. Das Programm findet in Kooperation mit der Stadt Wien und wienXtra statt. "Ich freue mich, dass das Wiener Ferienprogramm um ein weiteres Highlight reicher geworden ist und noch mehr Abwechslung für Kinder und Jugendliche bietet. In diesen Workshops werden die Talente von Kindern besonders gefördert", so Bildungs- und Jugendstadtrat Christian Oxonitsch.
Anna Seliger, LILALU-Initiatorin und Projektleiterin, erklärt: "Auch ich freue mich sehr, dass wir die LILALU-Workshops heuer in Wien anbieten können. Denn unser Ziel ist es, Kindern und Jugendlichen auch außerhalb von Deutschland ein Ferienprogramm der besonderen Art bieten zu können. Dank der hervorragenden Kooperation mit der Stadt Wien und wienXtra ist dies nun für Wien gelungen."


Im Laufe der siebentägigen Workshops erarbeiten die Kinder und Jugendlichen eine Gala-Show. Am letzten Workshop-Tag, am 15. Juli 2012, präsentieren die frischgebackenen NachwuchskünstlerInnen dann in den aufwendig gestalteten, öffentlichen Galashows ihren Familien und Freunden ihr Können: Vorschulkinder verwandeln sich in akrobatisch begabte Eisbären, Erstklässler werden zu wilden Piraten, 13-Jährige erobern die Lüfte und eigentlich Schüchterne führen voller Stolz durchs Programm. Insgesamt werden 49 verschiedene Workshops angeboten. Das Spektrum reicht von Akrobatik (für Vier- bis Sechsjährige auch in verschiedenen Tierkostümen) über Luftartistik bis zu Stunt-Action, von Breakdance über Capoeira bis zu Ballett, von Musical über Schauspielerei bis zu Moderation. Hier kann jedes Kind das Richtige für sich finden.

Spielerisch Neues ausprobieren und erlernen
In jedem Kind steckt ein künstlerisches, schauspielerisches oder tänzerisches Talent. Der Verein LILALU e.V. unterstützt mit seinen pädagogischen und künstlerischen Ferienprogrammen Kinder und Jugendliche, diesen Artisten bzw. diese Artistin in sich selbst spielerisch zu entdecken. Egal ob schüchtern oder wagemutig - an den LILALU-Workshops können alle Kinder und Jugendlichen teilnehmen. Das ist wichtiger Bestandteil des LILALU-Konzepts. Bei der Gala-Show zeigen sie dann, dass sie im Laufe der Woche neben künstlerischen Fähigkeiten soziale Kompetenzen wie Selbstvertrauen und Teamfähigkeit erworben haben.
LILALU bringt Kinder seit 15 Jahren auf die Bühne Das Konzept hinter LILALU gibt es seit 15 Jahren. 1997 wurde es von Anna Seliger in München ins Leben gerufen, seit 2006 besteht LILALU e.V. als gemeinnütziger Verein und anerkannter freier Träger der Jugendhilfe, ein Zertifikat, das regelmäßig kontrolliert wird und einen hohen Standard voraussetzt.
Im Jahr 2010 nahmen in Bayern etwa 5000 Kinder und Jugendliche an den ganztagesbetreuten Ferienprogrammen des Münchner Vereins teil. 2011 bot LILALU in München erstmals Workshops in allen bayerischen Schulferien an. Im Sommer 2012 startet das LILALU-Ferienprogramm auch in Wien.

Weitere Informationen zu den LILALU-Workshops und zum LILALU Programm sind auf der Homepage des Vereins unter www.lilalu.org und www.lilalu.org/ferienprogramme/wien erhältlich. Tickets, Preise und Anmeldung

Die Anmeldung für das LILALU-Sommerprogramm 2012 ist über Wien Ticket online, www.wien-ticket.at möglich - nähere Infos dazu bei der wienXtra-Kinderinfo, Info-Telefon: 01 / 4000 84 400. Rund 800 Workshop-Plätze stehen zur Verfügung, ein Viertel davon wird über das Jugendamt an Kinder und Jugendliche, die in Betreuungseinrichtungen leben, gratis verteilt.

Beginn der Workshops ist jeweils um 9.00 Uhr. Als spezieller Service für Berufstätige startet LILALU bereits ab 7 Uhr mit einem pädagogisch betreuten Spielprogramm.

Betreuungszeit / Trainingszeit und Preis:
09.07.-15.07.2012 von 7.00-16.00 Uhr
Workshop, täglich ab 7.00 bzw. 9.00 bis 16.00 Uhr;
Preis: Euro 157,--

09.07.-15.07. von 7.00-18.00 Uhr
Workshop und anschließende Plusbetreuung,
täglich 7.00 bis 18.00 Uhr;
Preis: Euro 187,-

Quelle: wien.gv.at
Bild: derzweite.at

Hundehaltung: Schwerpunktkontrollen

Gemeinsam für das Miteinander von Mensch und Hund in der Großstadt-
2-wöchige Schwerpunktkontrollen der Wiener Polizei und der MA 60 in Sachen Hundehaltung

Auch dieses Frühjahr führt die Wiener Polizei – in Kooperation mit dem Veterinäramt der Stadt Wien –Schwerpunktkontrollen in Sachen Hundehaltung in Wien durch und legt in den kommenden Wochen wieder verstärktes Augenmerk auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften. Auftakt der Aktion war heute im Erholungsgebiet am Wienerberg, wo traditionell sehr viele Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern unterwegs sind. "Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit der Polizei, denn mir geht es um das friedliche Miteinander von Mensch und Hund in unserer Stadt und die Erfahrungen zeigen uns, dass es immer wieder wichtig ist, die Hundehalter an ihre Verpflichtungen und an die Spielregeln zu erinnern", so Tierschutzstadträtin Ulli Sima beim heutigen Auftakt.

Im Zentrum stehen dabei in den nächsten beiden Wochen wieder die Leinen- bzw. Maulkorbpflicht, aber auch das Chippen wird kontrolliert. Inkludiert sind bei den Kontrollen natürlich auch wieder die Pflichten der Kampfhundehalter", erläutert Peter Goldgruber, Leiter der Sicherheits- und Verkehrspolizeilichen Abteilung der Wiener Polizei. Bislang haben 4.363 Besitzer von sogenannten Kampfhunden die Prüfung positiv absolviert, die Abwicklung läuft absolut problemlos. Die Regelungen zum verpflichtenden Hundeführschein kontrolliert die Polizei das ganze Jahr über streng.

Für alle Hunde: Leinen- oder Maulkorbpflicht an öffentlichen Orten
In Wien müssen Hunde an öffentlichen Orten - das sind etwa Straßen und Plätze, aber auch öffentlich zugängliche Teile von Häusern, Höfen oder Lokalen - einen um den Fang geschlossenen Maulkorb tragen oder an der Leine geführt werden. In öffentlich zugänglichen Parks und auf gekennzeichneten Lagerwiesen müssen Hunde immer an die Leine. Maulkorbpflicht herrscht an öffentlichen Orten, wo "üblicherweise" viele Menschen anzutreffen sind, etwa in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Restaurants oder bei Veranstaltungen.

"Keine Kleinigkeit": Auch Sauberkeitsspielregeln müssen eingehalten werden
Zum konfliktfreien Miteinander in der Großstadt gehört auch die Einhaltung der Sauberkeitsspielregeln. "Wir haben das Angebot an die Hundebesitzer enorm ausgebaut, es gibt mittlerweile 2.900 Sackerlautomaten mit 20 Mio. Gratis-Sackerl im Jahr", betont Umweltstadträtin Ulli Sima. Kontrolliert wird von den Waste Watchern, die bei Missachtung ein Organmandat von EUR 36,-- ausstellen oder auch Anzeigen erstatten können. Der Großteil der Hundebesitzer hält sich bereits an die Sauberkeitsspielregeln, täglich landen 47.200 gefüllte Sackerl in den Wiener Mistkübeln. In der aktuellen Frühjahrskampagne der MA 48 wird unter dem Titel "Keine Kleinigkeit" darauf hingewiesen, dass das Nicht-Wegräumen kein Kavaliersdelikt ist und die Strafen ebenfalls nicht gering sind.

Chippflicht seit 1. Jänner 2010
Seit 1. Jänner 2010 müssen alle in Österreich gehaltenen Hunde mit einem elektronisch ablesbaren Mikrochip gekennzeichnet sein. Mit dem Chip können entlaufene, ausgesetzte oder zurückgelassene Hunde schneller gefunden werden. Der Chip enthält eine 15-stellige unverwechselbare Nummer, die in eine bundeseinheitliche Datenbank eingetragen werden muss. Die Eintragung in diese Bundesdatenbank kann von den TierhalterInnen selbst oder den behandelnden TierärztInnen vorgenommen werden oder es können die Daten von der Bezirksverwaltungsbehörde, in Wien vom Veterinäramt (MA 60) eingetragen werden. Die MA 60 benötigt für den Eintrag in die Datenbank ein ausgefülltes Registrierungsformular. Es kann telefonisch unter +43 1 4000-8060 oder per E-Mail: post@ma60.wien.gv.at bei der MA 60 bestellt werden.

Quelle: wien.gv.at
Bild: derzweite.at

Gratis Wandaschenbecher für weniger Tschickstummel

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen rauchen immer mehr Gäste vor den Lokalen. Damit die Tschickstummel nicht auf den Gehsteigen landen, bieten Wirtschaftskammer und Stadt Wien den Wiener Gastronomiebetrieben 1.400 Gratis-Wandaschenbecher.

Die formschönen Aschenbecher sind für den Außenbereich an der Fassade vor den Lokalen gedacht und werden von der Abteilung Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark (MA 48) kostenlos zur Verfügung gestellt.
Die Wandaschenbecher stehen sowohl den rauchenden Gästen des jeweiligen Lokals als auch den Passantinnen und Passanten zur Verfügung. Gereinigt und entleert werden sie vom jeweiligen Gastronomiebetrieb.
In den Genuss der Gratisaktion kommen alle Mitglieder der Fachgruppe Gastronomie der Wiener Wirtschaftskammer. Ab 13. April 2012 können sich Mitglieder solange der Vorrat reicht gratis einen Wandascher abholen.

Adresse und Kontakt
Wirtschaftskammer Wien - Fachgruppe Gastronomie
Ort: 1., Judenplatz 3-4
Telefon: 01 514 50-4206 oder -4209

Weggeworfene Tschickstummel sind "keine Kleinigkeit"
Die MA 48 forciert das Angebot zur ordnungsgemäßen Zigarettenstummel-Entsorgung seit Längerem. Mittlerweile stehen den Raucherinnen und Rauchern in Wien 10.800 Papierkörbe mit Aschenbecherfunktion und weitere 850 freistehende Aschenrohre der MA 48 zur Verfügung. In den Wiener Parks werden derzeit weitere 1.400 Aschenrohre aufgestellt.
Trotz des breiten Angebots landen jährlich noch immer bis zu 600 Millionen Zigarettenstummel auf den Wiener Gehsteigen und in den Grünstreifen. Wie in der aktuellen Sauberkeitskampagne der MA 48 thematisiert, ist das "keine Kleinigkeit". Auch die Strafen dafür sind es nicht. Die WasteWatcher kontrollieren die Sauberkeitsspielregeln in Sachen Rauchen und ahnden Verstöße.

Quelle: wien.gv.at
Bild: derzweite.at

1.820 neue Kindergartenplätze für Wien

In der Sitzung des Wiener Gemeinderates vom 29. März werden insgesamt 5 Millionen Euro für den Ausbau von Kindergartenplätzen im privaten Bereich beschlossen.

"Damit investiert Wien 2012 kräftig in den Ausbau. 1.820 neue Kindergartenplätze werden damit geschaffen", zeigt sich SP-Gemeinderat Christoph Peschek erfreut. Für ihn sind die privaten Kindergartenträger ausgesprochen wichtige Partner der Stadt Wien. "Damit tragen sie wesentlich zur Vielfalt des Betreuungsangebots in Wien bei", so Peschek.


Der Bildungssprecher der Wiener SPÖ, Heinz Vettermann konkretisiert die neuen Investitionsmaßnahmen: "Damit greift Wien den privaten Trägern bei der Schaffung neuer Plätze finanziell unter die Arme." Unterstützt werden sowohl "große" Anbieter wie die zum Beispiel die St. Nikolaus Kindertagesheimstiftung, der Verein "Kinder in Wien" oder die Wiener Kinderfreunde, aber auch viele kleine Einrichtungen wie Kindergruppen.

Neue Plätze bei Tageseltern
Mit den heutigen Gemeinderatsbeschlüssen werden aber auch neue Plätze für Tageseltern geschaffen, erinnert Vettermann. "Für diesen Zweck werden heute 10.000 Euro beschlossen. Diese werden als Zuschüsse an die Trägervereine ausbezahlt." Personen: Heinz Vettermann Landtagsabgeordneter und Gemeinderat Christoph Peschek Landtagsabgeordneter und Gemeinderat, Lehrlingssprecher der SPÖ Wien, Jugendvorsitzender der FSG und Jugendsekretär der GPA

Bild: derzweite.at

Tanz mit dem Riesenwurm im Circusmuseum

Einen Comedy-Show-Abend mit zwei unkonventionellen Solo-Künstlern veranstaltet das "Circus- & Clownmuseum Wien" (2., Ilgplatz 7) am Freitag, 13. April. Um 19.30 Uhr beginnt die zirka 100 Minuten lange Vorstellung. In einem clownesken Programm zeigt "Kramuri" unter anderem eine eigenwillige Tee-Zeremonie, eine Travestie-Einlage sowie ein flottes Tänzchen mit einem "Riesenwurm". Sein Kollege, der Gaukler Alex, setzt Alltagsgegenstände auf ungewöhnliche Weise ein, balanciert mit unverhofft auftauchenden Bällen und kann sogar eine Leiter zur Querflöte umfunktionieren. Der Eintritt kostet 15 Euro. Nähere Auskünfte und Karten-Reservierung: Telefon 0676/406 88 68.

Kleine "Nachwuchs-Artisten" stehen am Sonntag, 15. April, in den Museumsräumen auf der Bühne. Die Zirkus-Darbietungen von Kindern aus der Volksschule "Am Platz" beginnen um 11.00 Uhr. Die Besichtigung der umfassenden zirkushistorischen Sammlung ist an dem Tag von 10.00 bis 13.00 Uhr möglich. Der Eintritt ist kostenlos.

Am 15.4.: "Stammtisch" mit Jongleur-Star Erich Brenn
Überdies lädt das ehrenamtliche Museumsteam am Sonntag, 15. April, ab 16.00 Uhr, zum "Artisten-Stammtisch" ein. Zu Gast ist der österreichische Teller-Jongleur Erich Brenn, der im Gespräch mit Museumsleiter Robert Kaldy-Karo auf eine lange Karriere zurückblickt. Brenn führte seine Jongleur-Show auf großen Bühnen in aller Welt vor, von Las Vegas bis Paris. Der Zutritt zum "Stammtisch" ist frei. Wer weitere Informationen über Veranstaltungen im "Circus- & Clownmuseum Wien" braucht, kontaktiert die Museumsleute am besten per E-Mail: andreas@circus-clownmuseum.at.

Allgemeine Informationen:
Circus- & Clownmuseum Wien
www.circus-clownmuseum.at

Quelle: wien.gv.at
Bild: circus-clownmuseum.at

Stadt Wien: kostenlose Überprüfung des Mietzinses

Richtwertmieten: Stadt Wien bietet kostenlose Überprüfung des Mietzinses
Stadtrat Ludwig fordert erneut ein zeitgemäßes und transparentes Mietrechtsgesetz. "Klare Mietobergrenzen sowie ein faires System der Zu- und Abschläge sind notwendig"

Mit der Veröffentlichung des entsprechenden Bundesgesetzblatts durch das Justizministerium wurden die neuen - ab 1. April geltenden - Richtwerte bekanntgemacht. Die Erhöhung, welche alle zwei Jahre erfolgt, deckt sich in ihrer Höhe mit der Steigerung der Verbraucherpreise. Rund 350.000 Mieterinnen und Mieter in ganz Österreich sind davon betroffen. Mit April 2012 - bzw. mit 1.Mai 2012 bei Bestandsmieten - steigen somit die Richtwerte um bis zu 5,18 Prozent. Der Richtwert für Wien erhöht sich von 4,91 Euro auf 5,16 Euro, das entspricht einer Steigerung um 5,09 Prozent. Der tatsächlich verrechnete Mietzins wird jedoch noch von einer Vielzahl von Zu- und Abschlägen bestimmt. "Aufgrund der Fülle von möglichen Zuschlägen besteht keine Transparenz für Wohnungssuchende, weil für sie nicht nachvollziehbar ist, welche Zuschläge zur Anwendung kommen. Somit kann fast jede auf dem Markt erzielbare Miete gefordert werden", erklärte Wohnbaustadtrat Michael Ludwig. Die Stadt Wien biete daher die Möglichkeit der kostenlosen Überprüfung an, wie der Wiener Wohnbaustadtrat betont. Außerdem forderte Ludwig neuerlich eine längst fällige Novellierung des Mietrechtsgesetzes durch die zuständigen Bundesministerien: "Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht auf klare gesetzliche Regelungen, die fair und transparent sind, sowie auch Rechtsicherheit bieten."

Richtwertmieten gelten im Wesentlichen für nach dem 1.3.1994 unterzeichnete Mietverträge für Altbau-Mietwohnungen. Die Höhe des tatsächlichen Mietzinses wird allerdings neben dem durch das Bundesministerium für Justiz kundgemachten Richtwert auch noch von unzähligen Zuschlägen und (in der Praxis selten gewährten) Abschlägen bestimmt. Bewertungskriterien für Zu- und Abschläge sind vor allem Lage und Ausstattung (wie z.B. Gemeinschaftsräume, Kabel-TV-Anschluss). Allerdings müssen die für Richtwertmietverhältnisse relevanten Zu- und Abschläge in Mietverträgen weder angeführt noch begründet werden. "Das derzeit gültige System lässt jegliche Transparenz und Fairness vermissen", kritisierte Stadtrat Michael Ludwig.

Überprüfung von Richtwertmieten ist online sowie in den Servicestellen möglich
"Über den Wiener Mietenrechner, der unter www.mietenrechner.wien.at abrufbar ist, bietet die Stadt Wien die Möglichkeit, den individuellen Mietzins rasch und unkompliziert zu überprüfen", so Ludwig. "Außerdem stehen den Wienerinnen und Wienern in unseren Servicestellen sowie am Mieterhilfe-Telefon mit der Nummer 4000-25900 kompetente Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner für umfassende Beratung und Unterstützung zur Verfügung."
Mit dem Wiener Mietenrechner, dem kostenlosen und praktischen Servicetool, kann die Höhe des gesetzlich geregelten Richtwertmietzinses vor Abschluss eines Mietvertrages von Wohnungssuchenden errechnet oder von Mieterinnen und Mietern auch rückwirkend grundlegend überprüft werden. Zur Ermittlung werden lediglich Angaben zu Adresse, Wohnungsgröße und Ausstattungsmerkmale - dazu zählen etwa Aufzüge, Kellerabteile, Balkon, Terrasse etc. - benötigt. Das Servicetool, das von der MA 25 (Stadterneuerung und Prüfstelle für Wohnhäuser) zur Verfügung gestellt wird, ist mit einer optimierten BenutzerInnenoberfläche ausgestattet und unter www.mietenrechner.wien.at abrufbar. "Wir bieten den Wienerinnen und Wienern damit die Möglichkeit der Überprüfung, die derzeit durch die gegebenen Regelungslücken in der Bundesgesetzgebung und die somit mangelnde Transparenz für die Mieterinnen und Mieter sonst nicht möglich wäre", betont der Wiener Wohnbaustadtrat.
Kostenlose Überprüfungen sind außerdem auch bei der Mieterhilfe und über das Mieterhilfe-Telefon möglich. Mit der Schlichtungsstelle der MA 50 steht zudem eine weitere unabhängige Service- und Beratungsstelle zur Durchsetzung der Rechte von MieterInnen und VermieterInnen, zum Beispiel im Bereich der Mietzinsüberprüfungen, zur Verfügung.

Rasche Novellierung des Mietrechtsgesetzes gefordert
Um die mangelnde Transparenz und Fairness in Zukunft sicherzustellen, spricht sich Ludwig erneut für eine rasche Novellierung des Mietrechtsgesetzes aus. Neben den notwendigen Bestimmungen zur transparenten Gestaltung der Zu- und Abschläge und deren verpflichtender Angabe im Mietvertrag sei es auch notwendig Obergrenzen einzuführen. "Nur durch eine Begrenzung der Zuschläge kann erreicht werden, dass die Mieten generell angemessen bleiben und am privaten Sektor nicht weiter willkürlich in die Höhe getrieben werden", so Ludwig: "Die Summe der Zu- und Abschläge soll klar begrenzt werden und im Sinne der Transparenz und Nachvollziehbarkeit verpflichtend auch im Mietvertrag festgehalten werden müssen."
Darüber hinaus sollte die derzeitige Form des Lagezuschlags aufgehoben werden. Dieser führe in den meisten Fällen zu sogenannten "windfall-profits". Dabei werden durch Investitionen, die von der Gebietskörperschaft getätigt werden, beispielsweise durch den U-Bahn-Bau, Verbesserungen der Lage erreicht, die schließlich von VermieterInnen in Form höherer Mieten zu deren Profit genutzt werden.

"Eine umfassende Reform des Mietrechtsgesetzes ist notwendig. Diese sollte auch klare Mietzinsbegrenzungen, wie es sie im Bereich der Gemeindewohnungen und der geförderten Wohnungen bereits seit vielen Jahren gibt, zu schaffen. Alle Mietverhältnisse, die der Befriedigung eines dringenden Wohnbedürfnisses dienen, sollten erfasst und geschützt werden", forderte Ludwig. Um auch in Zukunft die Leistbarkeit des Wohnens sicherzustellen, sei eine Überarbeitung der bundesgesetzlichen Regelung unumgänglich. Denn derzeit würden durch die Neuabschlüsse von Mietverträgen nach dem Richtwertsystem ungerechtfertigte und in keinem Verhältnis stehende "Mietpreissprünge" verursacht, die damit für allgemeine Steigerungen der Mieten verantwortlich sind.

Nur 90 Prozent des Richtwerts und keinerlei Zuschläge in den Gemeindebauten
Im Gegensatz zu privaten VermieterInnen verzichtet die Stadt auf rechtlich zulässige Zuschläge, wie Stadtrat Ludwig betonte: "Im geförderten Wiener Wohnbau und im stadteigenen Bereich der Gemeindewohnungen gibt es keine Maklergebühren, keine Lagezuschläge und auch keinen Wiedervermietungseffekt, der die Mieten nach oben schnellen lässt. Für Gemeindewohnungen werden in der Neuvermietung generell nur maximal 90 Prozent des gültigen Richtwerts ohne jeglicher Form von Zuschlägen herangezogen." Der neue Richtwert für eine Kategorie-A-Wohnung beträgt somit 4,64 Euro. Bei bestehenden Mietverhältnissen wird dieser neue Wert ab Mai 2012 berechnet.

Informationen, Beratung und Unterstützung

InfoCenter "Alles rund ums Wohnen"
Bartensteingasse 9,1010 Wien
Tel.: 01/4000 8000
Telefonische Auskünfte: Montag bis Freitag von 8 bis 20 Uhr
Persönliche Information: Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr

Mieterhilfe:
Rathausstraße 2, 1010 Wien
Mieterhilfe-Telefon.: 01/4000-25900
Beratungszeiten: Montag bis Freitag 8 bis 17 Uhr
www.mieterhilfe-wien.at

MA 50 - Gruppe Schlichtungsstelle:
Muthgasse 62, 1190 Wien
Tel.: 01/4000-74510
www.wien.gv.at/wohnen/schlichtungsstelle

MA 25, Miet- und Nutzwertberechnung
Tel.: 01/4000-25111
Muthgasse 62, 1190 Wien
www.um-haeuser-besser.at

Quelle: wien.gv.at
Foto: Harald Baris

Die neue WU-Wien entsteht

Im 2. Bezirk zwischen Messe und Prater wird mit der neuen Wirtschaftsuniversität der größte wirtschaftswissenschaftliche Campus Europas errichtet.

Der neue Standort an der Südportalstraße wird eine Nettonutzfläche von etwas über 100.000 Quadratmetern umfassen. Bebaut werden 35.000 Quadratmeter. Die restlichen 55.000 Quadratmeter werden als öffentlich zugängliche Freifläche errichtet, die den Wienerinnen und Wienern auch als Erholungs- und Erlebnisgebiet dienen soll.
Die Studierenden sollen die neue Universität voraussichtlich mit Beginn des Wintersemesters 2013/14 besuchen können.


Kommunikationszentrum für alle
Die neue WU wird sechs große Gebäude umfassen. Darunter werden sich ein "Library und Learning Center" sowie ein Komplex mit Hörsälen und Seminarräumen befinden. Das gesamte Areal wird über zahlreiche Freiflächen verfügen und soll zu einem großen Kommunikationszentrum für alle werden. Neben den architektonisch interessanten Bauwerken wird es Verbindungswege geben, die nicht nur ober-, sondern auch unterirdisch verlaufen. Ein entsprechendes Beleuchtungskonzept wird für die nötige Sicherheit auf dem Gelände sorgen. Für die Versorgung mit der erforderlichen Energie am Campus werden auch alternative Quellen wie Solarenergie oder Erdwärme verwendet.

Infopoint
Ein Infopoint am Areal ermöglicht mit seiner Ausstellungsfläche und der Aussichtsplattform vielfältige Informationen rund um das Projekt: von der Masterplanung über die intensive Bauphase bis hin zu beeindruckenden Entwürfen der einzelnen Gebäude, die in den nächsten Jahren entstehen. Die Aussichtsplattform garantiert einen direkten Blick auf die Baustelle.

Kontakt
Infopoint Campus WU 2., SüdportalstraßeÖffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 8 bis 17 Uhr Freitag 8 bis 12 Uhr

Projektpartner
Die WU hat gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) für die Errichtung und den Betrieb des Gebäudes die Projektgesellschaft Wirtschaftsuniversität Wien Neu GmbH gegründet.

Weiterführende Informationen
Campus WU

Quelle: wien.gv.at
Foto: Hannes Hochmuth

Bezirksamt: Neue Öffnungszeiten ab 2. April

Geänderte Öffnungszeiten bei den Magistratischen Bezirksämtern -
Probebetrieb erfolgreich - jetzt auch persönliche Termine

Wien (OTS) - Ab 2. April 2012 werden die Magistratischen Bezirksämter ihre Öffnungszeiten ändern. Der Neuerung ging ein erfolgreicher Probebetrieb (seit Juli 2011) in Hernals, der Donaustadt und Liesing voran. Gründe dafür sind einerseits der Wunsch vieler Kundinnen und Kunden, persönliche Termine nach Vereinbarung wahrnehmen zu können, andererseits setzt die Stadt verstärkt auf E-Goverment.


Persönliche Termine für die Nachmittage
Die neuen Öffnungszeiten in den betroffenen Ämtern:
Montag bis Mittwoch und Freitag von 8.00 bis 13.00 Uhr.
Der "lange Donnerstag" geht von 8.00 bis 17.30 Uhr.

Auf vielfachen Wunsch der Kundinnen und Kunden gibt es dann auch die Möglichkeit, persönliche Termine für die Nachmittage zu vereinbaren.

Mehr KundInnen-Service - Aus für Wartezeiten
Das E-Government-Angebot der Bezirksämter wird erweitert. Ab 2. April 2012 kann unter www.wien.gv.at/meldetermin/internet/Startseite.aspx für die Erledigung der Meldeangelegenheiten auch online ein Termin vereinbart werden. Wartezeiten gehören damit auch in diesem Bereich der Vergangenheit an. Die MA 62 passt im Zuge dieser Umstellung ihre Öffnungszeiten im Bereich des Melde- und Passwesens an die Magistratischen Bezirksämter an.

Bild: derzweite.at

Keine Kleinigkeit - Sauberkeitskampagne 2012

"Keine Kleinigkeit" sind weggeworfene Tschickstummel, abgelagerter Sperrmüll und liegengelassener Hundekot: Die MA 48 führt in ihrer neuen Sauberkeitskampagne mit "überdimensionalen" Müllsünden drastisch vor Augen, dass diese kein Kavaliersdelikt und auch die Strafen für derartige Vergehen "keine Kleinigkeit" sind: "Der Großteil der Wienerinnen und Wiener hält sich an die Sauberkeitsspielregeln in unserer Stadt, aber es gibt immer noch ein paar Uneinsichtige und gerade die Tage nach der Schneeschmelze haben da und dort unschöne Dinge zum Vorschein gebracht, die völlig inakzeptabel sind und daher bleiben wir natürlich dran: Top-Angebot für die ordnungsgemäße Entsorgung und strenge Kontrollen und Strafen bei Vergehen – denn Müllsünden sind keine Kleinigkeit", stellt Umweltstadträtin Ulli Sima bei der heutigen Präsentation der MA 48-Kampagne unmissverständlich klar.

Riesengroße Sperrmüllablagerungen lassen die geparkten Autos wie Miniaturmodelle wirken, ein Mega-Tschickstummel versperrt den gesamten Gehsteig und beim diesjährigen Hundekot-Sujet blickt der Hund, ein Weimaraner, entsetzt auf die riesengroße Hinterlassenschaft durch die Untätigkeit seines rücksichtlosen Besitzers. Die MA 48 weist in den kommenden Wochen auf Plakaten, Citylights, Infoscreens, in Inseraten und natürlich verstärkt auch im internet auf die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen hin. Ein besonderes Augenmerk gilt dieses Jahr den Zigarettenstummeln. Daher gibt es zu diesem Thema auch einen aufregenden Kinospot, der verdeutlicht, dass eine aus dem Auto geworfene Tschick in der Tat "keine Kleinigkeit" ist.

Wiens Sauberkeitsmaßnahmen wirken
Die Sauberkeitsmaßnahmen der letzten Jahre wirken und tragen dazu bei, dass Wien im internationalen Ranking der Lebensqualität immer wieder ganz vorne mit dabei ist: Der Ausbau des Serviceangebots, die stetige Weiterentwicklung bzw. Anpassung an die Bedürfnisse der Bevölkerung und letztendlich die Etablierung der WasteWatcher sind die unbestrittenen Erfolgsfaktoren für die Sauberkeit in Wien. Das Gesamt-Paket wirkt, Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt. "Der Rückgang von illegal abgelagertem Sperrmüll, liegengelassenem Hundekot, entführten Einkaufswagerln und auch Tschickstummeln sprechen für sich und auch die Zufriedenheit der Wienerinnen und Wiener ist enorm", erläutert Sima. Natürlich gibt es immer noch Verbesserungsbedarf. "Wir lehnen uns keinesfalls zurück, ganz im Gegenteil: auch die letzten Uneinsichtigen werden wir überzeugen, dass sie ihren Mist selber und ordnungsgemäß entsorgen müssen, andernfalls gibt es saftige Strafen", so Sima.

Host an Tschick? Raucher nehmen Angebot an!
Laut Umfragen und Hochrechnungen (aufgrund von Verkaufszahlen und Befragungen von Rauchern) geht die MA 48 aktuell von 600 Mio gelitterten, also auf den Boden geworfenen, Tschickstummeln jährlich aus, 2005 waren es noch rund 870 Mio – ein dramatischer Rückgang von über 30 Prozent. Die MA 48 hat das Angebot für die Raucher in den letzten drei Jahren enorm ausgebaut und die Raucher nehmen das Angebot erfreulicherweise immer stärker an. Insgesamt gibt es mittlerweilen 10.800 Papierkorb-Aschenbecher-Kombinationen und 850 freistehende Aschenrohe mit der Aufschrift "Host an Tschick?" Ab sofort wird die Offensive auch auf die Wiener Parks ausgeweitet. In den nächsten Monaten werden insgesamt 1.400 Stück in den Wiener Grünoasen der MA 42 aufgestellt. Auf den Spielplätzen ist das Rauchen zum Wohle der Kinder strengstens verboten.
Die Aschenrohre der MA 48 fassen in etwa 1.000 Zigarettenstummel und wurden in den vergangenen Monaten weiter optimiert: Neu eingebrachte Kunststoffeinsätze verhindern künftig Verstopfungen bei der Einwurfsöffnung: Aufgrund der Ausgestaltung des neuen Einsatzes kann die Zigarette nach dem Ausdämpfen nicht mehr liegen bleiben, sondern fällt sofort in das Rohr. Pro Woche landen mittlerweile bis zu 450 Zigarettenstummel in den Aschenbechern der MA 48. Grundsätzlich verlagert sich das Rauchen aufgrund der Anti-Raucher-Bestimmungen immer mehr in den Aussenraum, viele Büros, Geschäfte und Lokale haben darauf reagiert und ebenfalls entsprechende Gefäße aufgestellt.

Aktuelle Umfragen (IFES, Februar 2012, 1000 Befragte in Wien) zeigen, dass sich das Bewusstsein der Raucher in den letzten Jahren stark geändert hat. Haben 2005 noch rund 70 Prozent der Befragten angegeben, ihre Tschickstummel in der Öffentlichkeit einfach auf den Boden zu schmeißen, sind es im Jahr 2012 nur noch an die 40 Prozent, bereits 48 Prozent geben an, ihre Zigaretten in einen Aschenbecher zu entsorgen.

Auch das Wissen über die Strafen hat sich dramatisch verbessert. So wissen heute bereits 55 Prozent der Raucher, dass das es strafbar ist, wenn man einen Zigarettenstummel aus dem fahrenden Auto wirft. Hier drohen Minium 75 Euro Strafe, weil eine Lenkererhebung gemacht wird. Auch die Akzeptanz für Strafen ist überraschend hoch, so befürworten 80 Prozent der Befragten eine Strafe fürs Achtlose Wegwerfen von Tschickstummeln, selbst 70 Prozent der Raucher sind dafür.
Gestraft wird bereits – so wurden im letzten Jahr von den WasteWatchern über 1500 Amtshandlungen in Sachen Tschickstummel durchgeführt, es gab über 800 Organstrafen und über 400 Anzeigen.

46 Prozent weniger illegal abgelagerte Kühlgeräte
Auch beim Sperrmüll gibt es beachtliche Erfolge: Minus 46 Prozent illegal abgestellte Kühlgeräte, minus 28 Prozent illegal abgestellte Einkaufswagerl und minus 32 Prozent bei sonstigen illegal abgelagerten Sperrmüll im Zeitraum im Vergleich 2008 und 2011 sprechen eine erfreuliche Sprache. Obwohl diese rückgängigen Daten erfreulich sind, wurden 2011 noch immer etwa 980 Kühlgeräte, 18.850 Einkaufswagerln und 77.000 m⊃3; sonstiger Sperrmüll illegal abgelagert. Diese Zahlen müssen weiter verringert werden – das kommunale Angebot zur Entsorgung ist enorm. So gibt es 19 Mistplätze mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten, jener in der Percostraße hat auch Sonntags geöffent. Bei illegalen Ablagerungen drohen bis zu 1000 Euro Strafe, die im Höchstfall auch auf 2000 Euro ausgweitet werden können, wenn den Aufforderungen des WasteWatchers etwa nach Ausweisleistung zur Feststellung der Identität bzw. dem Auftrag zur Entfernung der Verunreinigung nicht Folge geleistet wird.

Täglich 47.200 Hundekotsackerl in Wiens Papierkörben
Die Situation beim Hundekot hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert, hier stellte sich der Erfolg der WasteWatcher am schnellsten ein, da auch die Verärgerung der Bevölkerung in diesem Bereich am stärksten war. Mittlerweilen landen täglich 47.200 gefüllte Hundekotsackerl in Wiens Papierkörben. Die Hundebesitzer nehmen das Angebot der über 2.900 Hundesetautomaten mit den 20 Mio Gratissackerl im Jahr gut an. Eigenverantwortung ist in diesem Bereich schon lange kein Fremdwort mehr und Zivilcourage mittlerweilen eine Selbstverständlichkeit.

"Sind dir 36 Euro wurst?"
Teil der Hundekot-Kampagnen der Stadt Wien sind die mittlerweilen schon zum Stadtbild gehörenden Wiesenstecker mit der Aufschrift "Sind dir 36 Euro wurst?", die der herzige Jack Russel Terrier im Maul hat. Er macht damit Herrchen und Frauchen darauf aufmerksam, dass sie die Hinterlassenschaften des Vierbeiners wegräumen müssen, sonst wird's teuer. Seit Beginn der Aktion wurden mittlerweile ca. 110.000 Wiesenstecker in die beliebten "Tatorte" wie Wiesen, Straßenbegleitgrün und Parks gesteckt. Im Rahmen der aktuellen Kampagne werden nun wieder 5.000 Stecken ausgebracht - mit der unmissverständlichen Frage an die Hundebesitzer: "Sind dir 36 Euro wurst?"

4 Jahre WasteWatcher wirken
"Es gibt in Wien längst keine Ausreden mehr. Es gibt 19 Mistplätze mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten, es gibt über 2.900 Hundesackerlautomaten mit Gratis-Sackerl, es gibt 24.000 Papierkörbe mit 10.800 Aschenbechern und bald 2.250 freistehende Aschenrohre auf hochfrequentierten Plätzen auf den Straßen und Parks. Die zahlreichen Problemstoffsammelstellen und die 200.000 Altstoffsammelbehälter in der ganzen Stadt runden das großartige Serviceangebot ab. Daher gibt es auch kein Verständnis für jene, die sich nicht an die Sauberkeitsspielregeln halten. Die WasteWatcher als Organe der öffentlichen Aufsicht kontrollieren diese Spielregeln und strafen bei Vergehen. Ein Organmandat kostet 36 Euro, bei Anzeigen kann es noch erheblich teurer werden. "Die Gelder sind zweckgebunden und werden natürlich für Sauberkeitsmaßnahmen in der Stadt verwendet", so Sima. Die WasteWatcher erfreuen sich bei der Bevölkerung großer Beliebtheit. Seit Februar 2008 haben sie über 20.000 Amtshandlungen getätigt.
Aktuell gibt es 50 hauptberufliche WasteWatcher und 370 ausgebildete Mitarbeiter bei der MA 48 und MA 42, die die Kontrollfunktion im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Außendienst mitmachen. Es gibt laufend auch Schwerpunkttage, an denen bis zu 50 WasteWatcher unterwegs sind, der nächste Schwerpunkttag findet am Samstag, dem 24. März. Diesmal stehen besonders bekannte Hotspots im Visier der WasteWatcher.

Quelle: wien.gv.at
Bild (Plakat) MA 48

Start in die Frischgemüse-Saison

Knackige Radieschen und saftige Gurken aus der Region: Das erste heimische Frischgemüse der Saison aus den Wiener Gärtnerbetrieben ist im Handel erhältlich.

Kurze Transportwege garantieren frische Produkte und schonen die Umwelt. So wird nicht nur jede Menge Kohlendioxid eingespart. Auch Vitamine, Mineralstoffe und weitere gesunde Inhaltsstoffe im Gemüse werden erhalten.

110 Kilogramm Gemüse verspeist jede Person im Durchschnitt in Österreich pro Jahr. Bis zu 60 Prozent des taufrischen, heimischen Gemüses liefert LGV an den Lebensmittelhandel. Gekennzeichnet ist das LGV-Gemüse mit entsprechenden Tafeln oder Etiketten bei den Preisschildern. Damit ist für die Kunden auf den ersten Blick erkennbar, welche Produkte aus Wien stammen.

Schonender und naturverbundener Anbau
Mehr als 6.000 Hektar werden in Wien landwirtschaftlich genutzt. Das entspricht etwa 16 Prozent der Gesamtfläche Wiens. Jährlich werden unter anderem rund 900.000 Bund "rote Riesen", 18.000 Tonnen Paradeiser, 35 Millionen Stück Gurken und sechs Millionen Salathäupteln geerntet. Innerhalb von nur 24 Stunden kommt das junge Gemüse vom Feld direkt in den Handel. Wien könnte sich als einzige Stadt in Europa täglich selbst mit Frischgemüse aus der Region versorgen.
Die Wiener Gärtnerinnen und Gärtner bauen naturnah und schonend an. So werden seit mehr als 20 Jahren Hummeln zum Bestäuben der Pflanzen eingesetzt. Und anstelle von Chemiekeulen verwenden die Gärtnerinnen und Gärtner Nützlinge zur Schädlingsbekämpfung.

Umweltstadträtin Ulli Sima: "Darüber hinaus ist Wiener Gemüse gentechnikfrei. Bei Produkten aus der Region wissen die Konsumenten immer, woher diese kommen."

Märkte in der Leopoldstadt:

Karmelitermarkt:
Ort: 2., Karmelitermarkt
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6 bis 19.30 Uhr, Samstag von 6 bis 17 Uhr;
Gastronomie Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr

Der Karmelitermarkt verfügt über ein Bio-Eck. Dabei handelt es sich um zusammenhängende Marktplätze, die vorrangig an Biobauern vergeben werden.

Vorgartenmarkt:
Ort: 2., Vorgartenmarkt
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6 bis 19.30 Uhr, Samstag von 6 bis 17 Uhr;
Gastronomie: Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr

Volkertmarkt:
Ort: 2., Volkertmarkt
Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 6 bis 19.30 Uhr, Samstag von 6 bis 17 Uhr;
Gastronomie: Montag bis Samstag von 6 bis 22 Uhr

Alle Märkte sind Märkte mit Waren aus landwirtschaftlicher Produktion und Plätzen für Marktfahrerinnen und Marktfahrer.

Quelle: wien.gv.at
Bild: derzweite.at

Jugendzentrum Mex Treff veranstaltete Wuzzlturnier

Jugendzentrum Mex Treff veranstaltete Wuzzlturnier in "WehliWeile" -
Weitere Aktivitäten im Tageszentrum für obdachlose Menschen geplant

Jugendliche aus dem Jugendzentrum Mex Treff veranstalteten am Samstag, 3. März 2012 ein Wuzzlturnier im Tageszentrum "WehliWeile" in der Wehlistraße im 2. Bezirk. "wieder wohnen" eröffnete in Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund Mitte Februar die Einrichtung für obdachlose Menschen in der derzeit leer stehenden Schule, in der sich auch das Jugendzentrum Mex Treff befindet. Am Samstag gab es ein erstes Wuzzlturnier, bei dem sich die Jugendlichen und Erwachsenen ungezwungen kennen lernen konnten und miteinander Spaß hatten. Die Stimmung war sehr entspannt und alle Tischfußballturnier-TeilnehmerInnen waren sich schnell einig, dass es bis Ende März unbedingt weitere gemeinsame Aktionen von "WehliWeile" und Jugendzentrum Mex Treff geben soll!

Gemeinsamkeit fördern
Der Verein Wiener Jugendzentren steht 2012 im Zeichen des Schwerpunkts "zusammen.leben". Bei Aktionen wie dem Wuzzlturnier in der "WehliWeile" lernen die Jugendlichen unterschiedliche Lebensweisen und -situationen kennen, können Vielfalt in ihrem Sozialraum, ihrer unmittelbaren Lebensumgebung als Bereicherung erleben und lernen, anderen Menschen mit Respekt und Offenheit zu begegnen.

Ein Platz zum Wärmen
Die "WehliWeile" ist eine Einrichtung von "wieder wohnen" und dem Arbeiter-Samariter-Bund in Kooperation mit der MA 56 und dem 2. Bezirk. Sie wurde im Zuge der Notmaßnahmen der Stadt Wien eröffnet, um die Auswirkungen der extremen Kälte zu lindern und bietet temporär 60 Personen einen Platz zum Aufwärmen sowie heiße Getränke und warme Mahlzeiten. Sie wird vom Fonds Soziales Wien aus Mitteln der Stadt Wien finanziert.

Quelle: wien.gv.at

Wien sichert Ferienbetreuung 2012

1 Million Euro für Betreuung durch private Träger beschlossen

Für Kinder, die in Wien eine ganztägige Schulform besuchen, ist die Ferienbetreuung auch im kommenden Sommer gesichert. Im Sommer 2012 wird es konkret an 105 Standorten eine Betreuung für Kinder ganztägiger Schulen geben. Davon werden sechs Standorte von privaten Trägern organisiert - von den Wiener Kinderfreunden sowie den Vereinen "Kinder in Wien und "HI Jump Wien - Jugendverein für Sport und Kreativität". Dafür wird im zuständigen Gemeinderatsausschuss heute Donnerstag 1 Mio. Euro beschlossen.
"Wir erweitern laufend die Zahl der ganztägigen Schulen, für Kinder berufstägiger Eltern und sorgen selbstverständlich auch für eine entsprechende Betreuung in den Ferien", betont Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch. "Das Ferienangebot soll aber nicht nur den Betreuungsbedarf abdecken, sondern auch die Bildungs- und Bewegungspotentiale der Kinder fördern", betont Stadtrat Oxonitsch. "Auch Kinder mit integrativem Förderbedarf bekommen dabei die Möglichkeit, an diesen Ferienangeboten teilzunehmen."

Bewährt weitergeführt wird gleichzeitig die Ferienbetreuung der rund 22.000 Kinder, die während des Jahres eine Halbtagsschule und einen Hort besuchen: Für sie ist der Hortplatz selbstverständlich auch während der Ferien gesichert.

Quelle: wien.gv.at

Sonnenergie für alle!

Wien Energie nimmt im Mai 2012 das erste BürgerInnen-Solarkraftwerk in Betrieb. Interessierte können investieren und erhalten jährlich 3,1 Prozent Vergütung.

Besonders jene Bürgerinnen und Bürger, die kein eigenes Haus besitzen, haben beim BürgerInnen-Solarkraftwerk die Möglichkeit, sich am Ausbau der erneuerbaren Energien zu beteiligen. So wirken sie aktiv am Aufbau einer nachhaltigen Stromversorgung in Wien mit. Die Errichtung eigener Ökostrom-Anlagen ist, insbesondere in einer Großstadt, in der 80 Prozent der Bevölkerung in einem Mietverhältnis leben, nicht immer möglich.

Über die Internetseite BürgerInnen Solarkraftwerk oder unter der Telefonnummer: 0810 610 803 kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger mindestens ein halbes bis zu maximal zehn Photovoltaik-Module, auch Paneele genannt, sichern.
Ein halbes Paneel kostet 475 Euro. Mit Einzahlung des Erlagscheins, der per Post zugestellt wird, tritt der Vertrag mit Wien Energie in Kraft. Wien Energie errichtet im Anschluss das eigene Photovoltaik-Modul. Die einzelnen Bürgerinnen und Bürger vermieten die Paneele an Wien Energie und erhalten dafür jährlich 3,1 Prozent vom investierten Betrag.
Wien Energie vergütet diesen Ertrag einmal jährlich. Die Laufzeit beträgt mindestens fünf Jahre, wobei es eine Möglichkeit zur vorzeitigen Kündigung gibt. Nach Ablauf der Lebensdauer der Anlage nach etwa 25 Jahren kauft Wien Energie die Photovoltaik-Module zurück und der Beteiligungsbetrag fließt zur Gänze an die Bürgerinnen und Bürger retour.

Infoanfragen: buergersolarkraftwerk@wienenergie.at

Erste Solarkraftwerke ab Mai 2012
Die offizielle Eröffnung für die ersten 2.100 Photovoltaik-Module mit einer Leistung von 500 Kilowattpeak (kWp) ist für Mai 2012 geplant. Damit können rund 200 Wiener Haushalte mit Sonnenstrom versorgt werden. Das Solarkraftwerk wird am Freigelände des Wien Energie - Kraftwerks Donaustadt errichtet.
Bis Herbst 2012 sind vier Solarkraftwerke mit einer Leistung von 2.000 kWp an vier Standorten in Wien geplant. Das bedeutet Ökostrom für rund 800 Wiener Haushalte. Für die Umwelt bedeutet die Umsetzung eine jährliche Einsparung von rund 800 Tonnen Kohlendioxid. Diese Menge an Kohlendioxid emittiert ein durchschnittlicher PKW, wenn er 125 Mal um die Erde fährt.
Bis 2014 soll eine installierte Leistung von 10.000 kWp erreicht sein. Das spart 4.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr, die Menge, die ein Auto beim Zurücklegen einer Strecke von 25 Millionen Kilometern beziehungsweise 625 Erdumrundungen emittiert.

Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou: "Dieses BürgerInnen-Kraftwerk ist der Anfang für den Aufbruch in eine solare Energiezukunft Wiens - als Leitprojekt, aber auch als klares Bekenntnis der Stadt zur Solarenergie."

Quelle: wien.gv.at
Bild: Harald Baris

Virtuelle Bücherei: Angebote für Kinder

Angebote der Büchereien für Kinder - Virtuelle Bücherei

Ab sofort stehen in der Virtuellen Bücherei Wien nicht nur 3.300 Titel aus den Bereichen Sachbuch und Belletristik, sondern auch über 500 Kindermedien zum Download zur Verfügung. Neben dem monatlich erscheinenden Kindermagazin "Dein Spiegel" gibt es zahlreiche Abenteuer-, Grusel- und Fantasy-Romane, Märchen sowie Sachbücher als eBook oder digitales Hörbuch. Darunter finden sich Klassiker der Kinderliteratur wie "Der Räuber Hotzenplotz" und "Alice im Wunderland", "Die drei ???" oder "Fünf Freunde".
In der Virtuellen Bücherei Wien können eBooks, eAudios und ePapers per Download ausgeliehen werden. Voraussetzung ist lediglich eine gültige Büchereikarte und ein Computer mit Internetzugang. Das Service ist für alle Nutzerinnen und Nutzer mit einer gültigen Büchereikarte kostenlos.

Infos: Virtuelle Bücherei

Spiele und E-Cards auf Kirango

Die Kinder-Website der Büchereien "Kinderplanet Kirango" wurde neu gestaltet. Es gibt etliche Neuigkeiten wie Memories und "Buchstabensalate" im Original-Kirango-Design. Verschiedene Schwierigkeitsstufen wecken den Ehrgeiz und stellen sicher, dass niemand unter- oder überfordert ist.
Wer seine Weihnachtspost lieber elektronisch erledigt, wird ebenfalls fündig. Der Kinderbuch-Illustrator Raoul Krischanitz, der für die künstlerische Gestaltung der gesamten Website verantwortlich zeichnet, hat E-Cards mit lustigen Motiven entworfen. Das thematische Spektrum reicht von aktuellen Weihnachtsglückwünschen über Urlaubsgrüße, Entschuldigungen bis hin zu Buchempfehlungen. Die elektronischen Postkarten können kostenlos an Freundinnen und Freunde verschickt werden.


Infos: Kinderplanet Kirango

Quelle: wien.gv.at

Ab 15. Juni: Eigene Reisedokumente für Kinder

Miteintragungen von Kindern in Reisepässen Erwachsener werden ungültig.

Aufgrund einer Änderung des Passgesetzes durch den Bund sind bereits seit 15. Juni 2009 keine Miteintragungen von Kindern in Reisepässen von Erwachsenen mehr möglich. Ab 15. Juni 2012 werden die noch bestehenden Miteintragungen automatisch ungültig. Kinder benötigen ab diesem Zeitpunkt für Auslandsreisen eigene Reisedokumente. Die Reisepässe der Erwachsenen mit den Miteintragungen bleiben selbstverständlich bis zum eingedruckten Ablaufdatum gültig.

Die Herstellung eines neuen Reisedokuments erfolgt innerhalb von rund fünf Arbeitstagen. Es wird von der Post an eine Wunschadresse im Inland zugestellt.

Kinder müssen bei Antragstellung dabei sein

Die Anwesenheit der Kinder - auch die von Babys - ist für die Identitätsprüfung vor der Passbehörde unbedingt erforderlich. Bei der Beantragung eines Reisedokuments für ein Kind muss auch der Reisepass mit der bestehenden Kindermiteintragung vorgelegt werden.

Reisefreiheit nicht gleich Passfreiheit

Österreicherinnen und Österreicher benötigen bei jeder Ausreise aus Österreich ein Reisedokument. Dies gilt auch für Reisen im Schengen-Raum, obwohl es hier in der Regel keine Grenzkontrollen mehr gibt. Reisedokumente sind entweder ein Reisepass oder ein Personalausweis, nicht jedoch ein Führerschein.

Online Terminvereinbarung

Die Passservicestellen in den Magistratischen Bezirksämtern bieten ihren Kundinnen und Kunden die Möglichkeit an, online einen Termin für die Beantragung des Reisepasses oder des Personalausweises zu vereinbaren.

Weiterführende Informationen

Quelle: wien.gv.at

Krankenpflege in Gebärdensprache

Im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder gibt es nicht nur eine Gehörlosenambulanz - derzeit werden auch fünf gehörlose Frauen gemeinsam mit Hörenden zu Pflegehelferinnen ausgebildet

Bei den Barmherzigen Brüdern gibt es seit zehn Jahren eine Gehörlosenambulanz. Für Pflegedirektorin Barbara Zinka war es daher logisch, Gehörlose auch für die Pflege auszubilden - "auch wenn die Vorbereitung für den Kurs ein Jahr gedauert haben." Doch, so Zinka, sei es für gehörlose Menschen gerade im Alter wichtig, sich mit ihren Pflegerinnen in Gebärdensprache unterhalten zu können.
Quelle: derstandard.at

Freitag, 10. Februar 2012
Stadt Wien öffnet leer stehende Schule in der Leopoldstadt für obdachlose Menschen

Die Stadt öffnet eine derzeit leer stehende Schule in Wien-Leopoldstadt für obdachlose Menschen. Der Fonds Soziales Wien übernimmt die Organisation vor Ort, um hier gemeinsam mit "wieder wohnen" und Samariterbund einen betreuten Tagesauenthalt für 60 Menschen einzurichten.

"Uns ist wichtig, dass wir gerade jetzt gezielt helfen können: Die Schule steht bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten im April 2012 leer und ist daher bis Ende März gut nutzbar", betont Stadtrat Christian Oxonitsch. Neben der für das Gebäude zuständigen MA 56 - Wiener Schulen unterstützt auch der Bezirk die Initiative und übernimmt die Energiekosten: "Die Dienststellen der Stadt Wien und im besonderen die MA 56 haben diese Idee gemeinsam und rasch in die Tat umgesetzt", sagt Bezirksvorsteher Gerhard Kubik. "Wir wollen vor allem jenen Menschen einen Zufluchtsort anbieten, die in diesen Tagen besonders unter der Kälte zu leiden haben!"

Der Fonds Soziales Wien hat bereits am Wochenende gemeinsam mit dem Wiener Roten Kreuz ein Nachtquartier für den Tagesaufenthalt geöffnet, nachdem die bestehenden Tageszentren wie JOSI oder Gruft angesichts der Kälte überfüllt waren. "Das Angebot der MA 56 kam zum richtigen Zeitpunkt, wir freuen uns sehr darüber. Ein großes Danke geht aber auch an die MitarbeiterInnen der betreuenden Organisationen - sie erbringen Höchstleistungen, um rasch und professionell zusätzliche Unterstützung für obdachlose Menschen zu organisieren", sagt Peter Hacker, Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien.

Im Auftrag des Fonds Soziales Wien werden "wieder wohnen" und Samariterbund Wien die Räumlichkeiten ab nächster Woche zunächst für den Tagesaufenthalt von etwa 60 obdachlosen Menschen nutzen, auch warme Mahlzeiten können ausgegeben werden.

Quelle: wien.gv.at

Mittwoch, 8. Februar 2012
Mehr Notschlafstellen wegen Kälte

Die Kältewelle hält an. Vor allem Obdachlose sind betroffen. Wien hat die Notschlafstellen aufgestockt.

Die Stadt Wien betreut gemeinsam mit privaten Partnern über das Jahr rund 8.000 Menschen ohne Obdach oder Wohnung. Ziel ist es, jene Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen keine Wohnung haben, wieder in ein geregeltes Leben zurückzuführen. Für die gesamte Wohnungslosenhilfe stellt die Stadt - über den Fonds Soziales Wien - knapp 50 Millionen Euro pro Jahr bereit. Für Notschlafstellen werden rund 3,7 Millionen Euro investiert.

Rund 400 bis 500 Menschen bilden dabei jene Gruppe, die sehr schwierig zu betreuen ist und immer wieder in Notschlafstellen Unterkunft bekommt. Für diese Menschen stehen rund 400 Nachtquartiersplätze zu Verfügung. An besonders kalten Tagen stockt die Stadt Wien diese Plätze auf. Zur Zeit sind das mehr als 560 Notschlafstellen in den unterschiedlichsten vom Fonds Soziales Wien geförderten Einrichtungen.

Peter Hacker, Geschäftsführer des Fonds Soziales Wien: "Gemeinsam mit privaten Organisationen konnten wir rasch mehr Notschlafstellen einrichten. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Wiener Wohnungslosenhilfe für ihren außergewöhnlichen Einsatz in diesen Tagen."
Auch Bürgermeister Michael Häupl ist überzeugt von den Maßnahmen der Stadt: "Niemand soll in Wien durch diese Kälte zu Schaden kommen."

Tagesbetreuung

Auch tagsüber werden Obdachlose betreut. In Wien gibt es zurzeit neun Tageszentren, die sich um die Betreuung, Beratung und Weitervermittlung von obdach- und wohnungslosen Menschen kümmern.

Weitere Plätze bei Bedarf

Aufgrund der anhaltend tiefen Temperaturen spitzt sich die Situation weiter zu. Bei Bedarf werden rasch weitere Kapazitäten freigemacht. Der Fonds Soziales Wien hat jede mögliche Unterstützung in dieser Extremsituation zugesagt.

Auch ÖBB stellen Notquartiere zur Verfügung

Die ÖBB stellen Obdachlosen ab sofort Notquartiere zur Verfügung. Der Aktion war ein Aufruf über das soziale Netzwerk Facebook vorausgegangen, die Bahnhöfe als Winterquartiere zu öffnen. Dieser Forderung sind die ÖBB nicht nachgegangen, denn die Bahnhofshallen seien kaum wärmer als draußen. Dafür stellen die Bundesbahnen wohnungslosen Menschen ab sofort beheizte Räume zur Verfügung - etwa in Verwaltungsgebäuden. Eine Liste mit den Standorten wurde Sozialhilfeorganisationen, wie etwa Caritas oder Volkshilfe Österreich, zur Verfügung gestellt. Auf diese Liste können Sozialhilfeorganisationen bei Bedarf zugreifen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖBB auf den Bahnhöfen sind angehalten während der Kältewelle notleidende Menschen nicht abzuweisen.

Weiterführende Informationen
http://www.wien.gv.at/gesundheit-soziales/notschlafstellen.html

Quelle: wien.gv.at

Donnerstag, 2. Februar 2012
Auf in`s Rodelvergnügen im Prater!

Rodelhügel im Prater beschneit

Auf ins Rodelvergnügen, auch wenn in Wien kein Schnee in Sicht: Rechtzeitig zu den beginnenden Semesterferien beschneien die Wiener Stadtgärtner im Prater den Rodelhügel auf der Jesuitenwiese: Die Kinder können eine 30 bis 60 Meter lange Abfahrt vom 10 Meter hohen Rodelhügel hinunter sausen - und das täglich bis 21:00 Uhr bei Flutlichtanlage. Ein tolles Service bieten auch die Kinderfreunde Leopoldstadt im Prater an. Sie verborgen - gegen Pfandeinsatz - Rodeln gratis und schenken bei diesen winterlichen Temperaturen heißen Tee aus. An der Service-Hotline der MA 42 unter 4000-97200 erfährt man tagesaktuell, ob die Schneelage ausreichend für das Rodelvergnügen ist, bei den derzeitigen eisigen Temperaturen steht dem Rodelvergnügen jedenfalls nichts im Wege.

Quelle: wien.gv.at

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