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gesetzliche Verankerung von ArbeitspsychologInnen?

Psychologen unterstützen AK-Forderung

Wien (OTS) - Der Berufsverband Österreichischer PsychologInnen begrüßt die Forderung von AK-Präsident Herbert Tumpel, nach Verankerung von ArbeitspsychologInnen im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz. Auch der PsychologInnenverband sieht schon lange die Notwendigkeit der gesetzlichen Verankerung der Arbeitspsychologie.

Ulla Konrad, Präsidentin des Psychologenverbandes verweist darauf, dass im Zuge der weithin spürbaren Veränderungen in der Arbeitswelt die Anforderungen an ArbeitnehmerInnen gewachsen und damit auch psychische Erkrankungen gestiegen sind. Psychische Erkrankungen verursachen einen nicht unwesentlichen Anteil an Frühpensionierungen und einen massiven Anstieg an Krankenstandstagen.

Konrad: "Arbeitspsychologen tragen dazu bei, die Arbeitsumwelt optimal und motivationsfördernd zu gestalten. Gleichzeitig hat die moderne Arbeitspsychologie mit den Veränderungen in der Arbeitswelt der letzten zwanzig Jahre ihre theoretischen Modelle und fundierten Analyseinstrumente verfeinert und weiterentwickelt. Daher ist es besonders wichtig, dass die Arbeitspsychologen als dritte Präventivfachkraft im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz verankert werden. Damit kann man bereits im Vorfeld Problemen in Betrieben begegnen und teure Krankenstandstage minimieren. Betriebe werden entlastet und Einzelpersonen wird ein gesundes (Arbeits-)leben ermöglicht."

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Gesundheitsrisiko Kinderschuhe

Mädchen besonders gefährdet

Wien (OTS) - Wenn es um die Passform von Kinderschuhen geht, sind Mädchen deutlich im Nachteil. Viel öfter als Buben stecken sie in zu kurzen Schuhen. Damit haben sie ein größeres Gesundheitsrisiko. Das ist das überraschende Ergebnis einer großangelegten Studie des Forschungsteams Kinderfüße-Kinderschuhe in Kooperation mit der burgenländischen Gebietskrankenkasse an 9245 Kindergartenkindern.
Eigentlich ist es ganz einfach: Kinderfüße brauchen im Schuh 12-17 mm Spielraum. Haben sie den nicht, zeigen sich an den kleinen Füßen rasch deutliche Veränderungen. 2009 konnte das Forschungsteam Kinderfüße-Kinderschuhe erstmals nachweisen, dass zu kurze Kinderschuhe sogar schon bei 3-6jährigen zu einer Schiefstellung der Großzehe führen.
In der Praxis zeigt sich, dass passende Kinderschuhe eine Seltenheit sind: Beim Kinderfußreport 2008 war Deutschland mit 66,3% Kindern in zu kurzen Schuhen Schlusslicht hinter Liechtenstein, der Schweiz und Österreich.

Die aktuellen Studienergebnisse beleuchten das Thema nun genauer:

- Hausschuhe passen deutlich seltener als Straßenschuhe. Den Hauptgrund sehen die Forscher in der Einstellung der Eltern:
Während für 89,5% passende Straßenschuhe wichtig sind, halten nur 62,5% der Eltern passende Hausschuhe für wichtig.
- Mädchen tragen deutlich öfter zu kurze Straßen- und Hausschuhe und sind so einer größeren Gesundheitsgefährdung ausgesetzt als Buben.

Das Forschungsteam rät Eltern die Innenlängen der Kinderschuhe regelmäßig zu überprüfen (Papp-Schablone, Schuhmessgerät) und beim online-Kauf die exakte Innenlänge anzufordern. Bei Kindergartenkindern sollte berücksichtigt werden, dass sie Hausschuhe tagsüber viel länger tragen als Straßenschuhe. Deshalb ist es besonders wichtig, dass sie optimal passen.

Tipp der Forscher: Anti-Rutsch Socken statt Hausschuhe. Sie bieten viel mehr Bewegungsfreiheit als die oftmals steifen Hausschuhe, die Passform lässt sich mit einem Blick überprüfen (vor den Zehen einige Millimeter Spielraum lassen) und sie sind aus hygienischer Sicht besser (atmungsaktiv, waschbar).


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FSME-Impfsaison beginnt

Gesundheitsdienst der Stadt Wien: FSME-Impfsaison beginnt

MA 15-Gesundheitsdienst der Stadt Wien bietet Impfung gegen FSME auch auf der Senior Aktuell in der Wiener Stadthalle an

Mit dem Beginn der warmen Jahreszeit wächst erneut die Gefahr vor einem Zeckenbiss auf den Wiesen und Wäldern in der und um die Stadt. Auch wenn nicht alle Zecken das Virus übertragen, ist eine vorbeugende Impfung gegen FSME jedenfalls zu empfehlen. Die sogenannte Zeckenschutzimpfung ist in jedem Bezirksgesundheitsamt und in der Impfstelle der MA 15 (1030 Wien, Thomas-Klestil-Platz 8/2, TownTown) zum Preis von Euro 17,90 erhältlich.


Heute, Freitag, 30.März, haben Seniorinnen und Senioren auch bei der Senior Aktuell-Messe am Stand der MA 15 die Gelegenheit sich gegen FSME impfen zu lassen. Der Messestand befindet sich in Halle D/Stand 13 (15., Vogelweidplatz 14) und ist jeweils von 9h30 bis 18h besetzt. Der Eintritt zur Senior Aktuell ist frei, der Impfpass sollte mitgenommen werden. Das Angebot einer Impfberatung und reisemedizinischen Beratung ist kostenlos.

FSME-Impfung rechtzeitig vor Zeckensaison
"Der Impfschutz sollte unbedingt vor Beginn der Zeckensaison kontrolliert und nötigenfalls eine Auffrischung durchgeführt werden", empfiehlt Ursula Karnthaler, Leiterin der Infektionsvorsorge der MA 15-Gesundheitsdienst der Stadt Wien. "Mit dem Alter lässt die Immunreaktion nach, sodass für Personen über 60 Jahren eine Auffrischung alle drei Jahre empfohlen wird", erklärt Karnthaler und verweist auch auf die Impfempfehlungen des Obersten Sanitätsrates. Die Grundimmunisierung gegen FSME wird durch drei Teilimpfungen durchgeführt: Zwei Impfungen im Abstand von vier Wochen bis drei Monaten und eine 3. Teilimpfung nach fünf bis zwölf Monaten. Nach der 3. Teilimpfung (Grundimmunisierung) soll die erste Auffrischung nach drei Jahren, die weiteren Auffrischungen nach fünf Jahren bzw. alle drei Jahre für über 60-Jährige durchgeführt werden.

Informationen zu Adressen und Öffnungszeiten der Bezirksgesundheitsämter und der Impfstelle der MA 15 sowie zur Frühjahrsseniorenmesse erhält man auf der Website der MA 15 Gesundheitsdienst unter www.gesundheitsdienst.wien.at oder unter der Info-Nummer 01 4000-8015.
Über Impfaktionen im niedergelassenen Bereich sind Informationen auf der Homepage der Ärzte- und Apothekerkammer erhältlich.

Quelle: wien.gv.at
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6. Wiener Schmerztag am 30. März im Wr. Rathaus

Schmerz muss nicht sein

Der 6. Wiener Schmerztag bietet Rat und Hilfe für von Schmerzen geplagte Personen. Alle Vorträge, ärztliche Beratungen, Informationen, Seminare und Gesundheitsangebote sind kostenlos.

Am 30. März 2012 findet der 6. Wiener Schmerztag statt. Schmerzexpertinnen und -experten referieren und diskutieren über Therapien zur Vermeidung bis Rehabilitation von Schmerzzuständen bei Muskel- und Gelenkschmerz, Nacken- und Rückenschmerz, Krebsschmerz und Schmerzen, die durch Unfälle entstehen.
Zahlreiche Gesundheitsangebote, individuelle Schmerzberatung, ärztliche Sprechstunden und Schnupperseminare runden das Vortragsprogramm ab.

Chronische Schmerzen mindern
An erheblichen Schmerzen leiden in Österreich durchschnittlich 41,5 Prozent der Frauen und 35,4 Prozent der Männer. Jährlich werden laut Statistik Austria etwa 19 Millionen Schmerzmedikamente verordnet.

Veranstaltungsdetails
6. Wiener Schmerztag
Termin: 30. März 2012, von 10 bis 18 Uhr
Fragestunden mit Expertinnen und Experten um 13 und 17.40 Uhr
Ort: Wiener Rathaus, Festsaal, Eingang 1., Lichtenfelsgasse 2
Moderation: Mag.a Dr.in Christa Kummer, TV Wetter-Expertin
Der Eintritt ist frei.

Quelle: wien.gv.at
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Wien: mehr Kontrolle bei öffentl. Spitälern

Neues Aufsichtsgremium für den KAV

Im Rahmen des "Wiener Spitalskonzepts 2030" soll der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) strukturell und infrastrukturell modernisiert werden. Ein wesentlicher Punkt der Neuausrichtung ist eine klare Rollenteilung zwischen der Stadt Wien als Eigentümerin und dem Management des KAV.

Die strategischen Ziele für den Wiener Krankenanstaltenverbund werden durch die Eigentümervertreterin, Gesundheitsstadträtin Mag.a Sonja Wehsely, als Auftrag für die nächsten vier Jahre an das KAV-Management formuliert und dem Wiener Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt. Der Auftrag wird von einer finanziellen Mehrjahresplanung, die ebenfalls vom Wiener Gemeinderat zu beschließen ist, begleitet.

Ein neues Aufsichtsgremium fördert ab sofort die Zielerreichung. Es zeigt auf, wenn Entwicklungen zu korrigieren wären. Die hoch anerkannten Persönlichkeiten des Aufsichtsgremiums stärken damit die Geschäfts- und Betriebsführung sowie die Steuerung des Wiener Krankenanstaltenverbunds.

Die Wiener Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely nimmt den Krankenanstaltenverbund (KAV) enger an die Kandare. Damit das von ihr propagierte Spitalskonzept 2030 tatsächlich durchgesetzt wird und greift, werden die KAV-Strukturen modernisiert. Wie aus dem Wehsely-Büro verlautet, soll auch die Rollenteilung zwischen Stadt Wien als Eigentümerin und KAV-Management klarer werden: Eigentümervertreterin Wehsely formuliert die strategischen Ziele der Gesundheitspolitik für die nächsten vier Jahre, das KAV-Management führt diese durch.

Zugleich gibt es künftig eine finanzielle Mehrjahresplanung für den KAV. Ziele und Finanzplanung müssen dem Gemeinderat vorgelegt werden. Zur besseren Kontrolle wird – analog Strukturen in der Wirtschaft – mit sofortiger Wirkung ein Aufsichtsgremium geschaffen. Diesem Gremium werden mehrere Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Gesundheitsmanagement angehören. Das Team wird von dem Manager und Wirtschaftsprüfer Richard Bock geleitet.

Neben Bock sind dies die Topbankerin und WU-Vizerektorin Regina Prehofer, der Gesundheitsökonom Christian Köck, die Vize-AK-Wien-Direktorin Alice Kundtner, Uni-Professorin Renate Meyer, die Kardiologin Christine Scholten, KAV-Managerin Charlotte Staudinger und der Chef der Eisenbahnerversicherung, Kurt Völkl. „Das ist ein Spitzenteam – und es besteht zu über 60 Prozent aus Frauen“, zeigte sich Wehsely erfreut. Wie das Team genau arbeitet und wie oft es sich trifft, muss noch intern abgeklärt werden. Jedenfalls soll es einmal pro Monat Berichte an die Stadträtin geben. Die Mitglieder erhalten für ihre Arbeit eine Aufwandsentschädigung, die deutlich unter entsprechenden Abgeltungen der privaten Wirtschaft liege, heißt es im Wehsely-Büro.
Die neue Kontrolle ist offenbar notwendig geworden, nachdem es in der Gesundheitspolitik immer wieder Probleme gegeben hat. So ist bei den Vorplanungen für das Krankenhaus Wien Nord einiges schiefgelaufen – unter anderem musste der Vertrag mit den Bestbietern wieder gelöst werden. Auch im AKH ist es zu Strukturproblemen (Personalengpässe in einigen Abteilungen) gekommen. Wehsely ist es offenbar ein großes Anliegen, die ambitionierte Spitalsreform auch tatsächlich durchzubringen. Zugleich kann sie sich aber auch durch die neuen Strukturen leichter absichern und ist bei Fehlentwicklungen die Verantwortung schneller los.

AKH-Korruptionsverdacht: Neubewerbung
Auch in der Korruptionsaffäre im AKH gibt es eine neue Entwicklung: Der ehemalige Bestbieter bei einem Reinigungsauftrag will sich neu bewerben. Bei der Affäre geht es um ein Volumen von 50 Millionen Euro. Für den Auftrag hat der Personaldienstleister Ago Group im Sommer 2010 den Zuschlag erhalten. Die bisherige Reinigungsfirma Janus ging leer aus und legte Beschwerde ein. Im Zusammenhang mit der Vergabe des Auftrages wurden Korruptionsvorwürfe laut – „Die Presse“ berichtete ausführlich. Demnach soll die Ausschreibung so manipuliert worden sein, dass die bisherige Reinigungsfirma Janus ausscheiden hätte müssen, obwohl diese das günstigste Angebot gelegt hätte.

Nun geht die Ago Group in die Offensive und kündigte gegenüber der APA eine Neubewerbung an. „Wir sind uns keiner Schuld bewusst, weil wir als Firma keinerlei Einflussnahme in Form von Geldfluss oder sonst irgendwie unternommen haben.“ Zudem sei die Ausschreibung an den Best- und nicht an den Billigstbieter gegangen, fügte Geschäftsführer Heinrich Lachmuth hinzu.
Der Vertrag ist jedenfalls gekündigt. Bis zum Ende des laufenden Vertrags – das ist Ende 2013 – stellt die Ago ihr Personal dem AKH für Reinigungsdienste bereit. Eine Neuausschreibung des Reinigungsauftrags wird laut KAV derzeit vorbereitet. Durchgeführt soll diese von einer externen Stelle werden. Auch die Reinigungsfirma Janus, die bis zur Übernahme des Auftrags durch Ago im AKH tätig war, bestätigte, dass sie sich wieder bewerben wird: „Wir haben im AKH einen guten Job gemacht“, so Geschäftsführer Dragan Janus.

Quellen: wien.gv.at und diepresse.at
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"We like everyBODY! Ohne Schlankheitswahn!

StRin Wehsely: SchülerInnenprojekte im Kampf gegen Schlankheitswahn ausgezeichnet -
Wiener Schülerinnen und Schüler sagen Ja zu Körpervielfalt und Nein zu uniformen Schönheitsidealen

Das Wiener Programm für Frauengesundheit hat im Vorjahr den Wettbewerb "We like everyBODY! Unsere Schule ohne Schlankheitswahn" ins Leben gerufen. Gesucht wurde eine Werbe- und PR-Kampagne, entwickelt von Schülerinnen und Schülern für die eigenen Schule, die auf einen positiven und gesunden Zugang zu Aussehen und Gewicht abzielte.

Mehr als 340 Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Schulstufe folgten dem Aufruf und nahmen am Wettbewerb teil. Sie haben im Herbst insgesamt 17 PR-Konzepte für vielfältige Körperbilder an ihrer Schule erarbeitet und eingereicht.
"Die kritische Auseinandersetzung mit Körpernormen und angeblichen Schönheitsidealen ist ein wesentlicher Schritt zur eigenen Akzeptanz. Die rege Teilnahme zeigt, wie wichtig den Schülerinnen und Schülern diese Thematik ist. Ich gratuliere allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und besonders den Gewinnerinnen und Gewinnern zu ihren durchdachten und kreativen Beiträgen", erklärte Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im MUSA.

Die SiegerInnen-Projekte
Die Schülerinnen und Schüler der Zwi-Perez-Chajes-Schule haben mit ihrem Konzept "genau richtig" den Wettbewerb gewonnen. Ihre Arbeit hat die Jury vollauf überzeugt. Ihr Preis: Die SiegerInnen-Kampagne wird an ihrer Schule mit professioneller Unterstützung der Agentur Straberger Conversations umgesetzt. Zudem gibt es für sie ein Foto-Shooting mit Starfotografin Inge Prader.
Der zweite Platz ging an die Schülerinnen und Schüler der Handelsschule der Schulen des bfi Wien mit ihrer Arbeit "Wohlfühlzone". Die Schülerinnen und Schüler des BRG 19 - Billrothgymnasium haben mit "Billroth likes everyBODY!" den dritten Platz erreicht. Die Preise zwei und drei umfassen die Gestaltung eines Videobeitrags für das Jugendportal "City & Life" und eines Radiobeitrags für die Sendereihe "teenstalk" auf Radio Orange 94.0. Die Preise geben den Jugendlichen Einblick in die Medienarbeit und eröffnen damit auch einen kritischen Blick auf die Produkte der Medien- und Werbeindustrie.

Michael Straberger, Präsident des Österreichischen Werberats und Jurymitglied: "Die eingereichten Konzepte waren in einem hohen Ausmaß kreativ! Das SiegerInnenkonzept erlaubt eine Umsetzung und auch eine Übertragung auf andere Schulen."
Die Schirmherrschaft für den Schulwettbewerb übernahmen Gesundheits- und Sozialstadträtin Sonja Wehsely, Christian Oxonitsch, Stadtrat für Bildung, Jugend, Information und Sport und die Präsidentin des Stadtschulrates für Wien, Susanne Brandsteidl.

Hintergrund: Körpervielfalt statt uniforme Magerkörper
Uniforme Schönheitsideale, die über die Medien vermittelt und massenhaft verbreitet werden, beeinflussen auch die Wahrnehmung des eigenen Körpers. 90 Prozent der Mädchen und jungen Frauen sind mit Ihrem Körper unzufrieden. Was statistisch eine traurige Normalität ist, hat für die Gesundheit fatale Folgen. 40 Prozent der 10- bis 12-jährigen Mädchen machen sich Sorgen um ihr Gewicht, mehr als die Hälfte der 15-jährigen halten Diäten und bis zu einem Viertel der Mädchen und Frauen experimentieren mit Abführmitteln, Diätpillen und Erbrechen, um nur ja nicht zuzunehmen. Essstörungen, Depressionen bis hin zum Wunsch nach Schönheitsoperationen schon im Jugendalter sind die Folgen.

Wiener Initiative S-O-Ess gegen ungesunde Körperideale: Prominente gegen den Schlankheitswahn
Das Wiener Programm für Frauengesundheit ist seit Jahren in der Prävention von Essstörungen engagiert. Der abgehaltene Wettbewerb in Wiener Schulen ist Teil der Initiative "S-O-Ess – gemeinsam gegen ungesunde Körperideale", die das Wiener Programm für Frauengesundheit 2007 ins Leben gerufen hat. Unter dem Motto "No BODY is perfect" haben sich VertreterInnen aus Mode, Werbung, Medien, Wirtschaft, Industrie und Politik im Verbund mit GesundheitsexpertInnen zusammengefunden, um dem ungesunden gesellschaftlichen Schlankheitskult, der als Risikofaktor für Essstörungen gilt, den Nährboden zu entziehen.

Quelle: wien.gv.at

Was ist schön?

Der Einfluss der Beauty-Industrie auf das Selbstbild der Frau

Mo., 27. Februar 2012
Beginn: 19.00 Uhr
ega:frauen im zentrum, Windmühlgasse 26, 1060 Wien

Die wohlklingenden Versprechen der Beauty-Industrie verleiten viele Menschen dazu, ihre Individualität zugunsten von vorgegebenen Schönheitsidealen aufzugeben und jedwede Risiken auszublenden. Von Anti-Aging über Botox bis zu Schönheitsoperationen – der riskante Kult kennt kaum noch Grenzen. Doch was steckt hinter der Schönheitsfixierung der Gesellschaft? Was ist der Nutzen, und wo liegen die Risiken der Schönheitsmedizin?

Diskussion mit:

- Alois Stöger, Gesundheitsminister
- Univ. Prof. Dr.in Beate Wimmer-Puchinger, Frauengesundheitsbeauftragte in Wien
- Univ. Prof. Dr.in Maria Deutinger, Fachärztin für Plastische Chirurgie
- Edith Walzl, Fotografin

Eintritt frei!

Um Anmeldung wird gebeten unter 01 58980-423 oder elisabeth.gutenbrunner@ega.or.at

Neue Behandlung bei Aortenaneurysma

Gefäßchirurgen des Wilhelminenspitals Wien setzen erstmals in Österreich neu entwickelte Endoprothese ein

Wien (OTS) - Prim. Priv.-Doz. Dr. Afshin Assadian, Vorstand der Gefäßchirurgie des Wilhelminenspitals Wien (WSP), und seinem Team ist ein weiterer bedeutender Schritt in der Behandlung des lebensbedrohlichen Bauchaortenaneurysmas in Österreich gelungen: Die von ihnen erstmalig eingesetzte neue Endoprothese namens FortevoTM Endograft der Firma Aptus Endosystem stellt ein völlig neues Konzept dar. Mögliches späteres Abrutschen und Undichtheit der Prothese sollen durch die speziell entwickelten helikalen Schrauben HeliFXTM verhindert werden.


Die Gefäßerkrankung des Bauchaortenaneurysmas, eine gefährliche und lebensbedrohliche Aussackung der Bauchschlagader, wird aufgrund der immer älter werdenden Gesellschaft zunehmen. Neue Strategien in der Behandlung dieser Gefäßerkrankung, speziell mittels endovaskulärer Therapie, sind notwendig. Das in Kalifornien beheimatete Unternehmen Aptus Endosystems hat jetzt ein völlig neues Produkt auf den österreichischen Markt gebracht. Die innovative Prothese FortevoTM Endograft wurde speziell für die endovaskuläre Therapie entwickelt. Der Eingriff am Wilhelminenspital Wien erfolgte in Lokalbetäubung und dauerte nur knapp über eine Stunde. "Der Patient ist wohlauf. Der Vorteil bei diesem Eingriff ist, dass die Patienten in der Regel schon nach wenigen Tagen das Krankenhaus verlassen können", erklärt Assadian, der sich als Wissenschaftlicher Sprecher des Gefäßforum Österreich zusammen mit anderen führenden MedizinerInnen verstärkt für Prävention, Aufklärung und Behandlung von Gefäßerkrankungen, speziell des Bauchaortenaneurysmas, einsetzt. Die Prothese sorgt für besseren Sitz, Dichtung und längere Haltbarkeit

Donnerstag, 9. Februar 2012
Sturzverletzungen im Winter vorbeugen!

Bei Eis, Schnee und Kälte kommt es häufiger zu Stürzen. Ältere Leute sollten die Tageszeiten für ihre Besorgungen gut wählen, ihre Gehhilfe mitnehmen und auf rutschfeste Schuhe achten.

In der Winterzeit kommt es vermehrt zu Schenkelhals- und Unterarmbrüchen. Neben dem falschen Schuhwerk und fehlenden Gehhilfen können auch konzentrationssenkende Medikamente und Fehlsichtigkeit Ursachen für Stürze sein.

Dr. Günter Gal, Chef des Instituts für Physikalische Medizin und Rehabilitation der Rudolfstiftung: "Ältere Personen sollten mit dem Hausarzt über den tatsächlichen Bedarf dieser Medikation sprechen und ihre Sehkraft auch mit Brillen nicht überschätzen."

Richtig fallen
Wenn es doch zum Sturz kommt, rät der Mediziner, sich einzurollen und keinesfalls den Kopf hinauszustrecken.

Nicht auf Spaziergang verzichten
Keineswegs sollte man auf den Spaziergang bei Tageslicht zu günstiger Tageszeit verzichten. Tageslicht beugt depressiven Gemütslagen vor und schützt vor Osteoporose, wenn die Sonne auch auf Hautpartien scheint und der Körper vermehrt Vitamin D erzeugt.

Stürzen zu Hause vorbeugen
Innerhalb der eigenen Wände entpuppen sich vor allem feuchte Böden, Pantoffel als Schuhe, Schlafmittel und Teppiche als Gefahrenquellen für Stürze. Für die Bewegung im eigenen Heim sind sichere Hausschuhe mit Ferse zu empfehlen. Der Boden sollte nach dem Reinigen nicht feucht bleiben, sondern getrocknet werden. In der Nacht sollte auf dem Gang Licht brennen gelassen werden, damit Stolperstellen wahrgenommen werden können.

Quelle: wien.gv.at

Dienstag, 7. Februar 2012
"Gesunde Umwelt" ist das Top-Thema in Wiens Kindergärten

Eine gesunde Umwelt spielt in den Wiener Kindergärten schon seit langem eine wichtige Rolle: "Durch eine bewusste Auseinandersetzung mit der Umwelt lernen Kinder diese zu schätzen und auch zu schützen", betont Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch.

So werden beispielsweise täglich rund 30.000 Mittagsmenüs mit einem Bioanteil von über 50 Prozent verspeist. Kindgerecht und mild gewürzt und aus hochwertigen, saisonfrischen und streng kontrollierten Zutaten: Ohne Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker und ohne Farbstoffe.

Das Essensverpackungsmaterial wird recycelt und die Essenreste zur Gewinnung von Biogas bereitgestellt. Wichtig ist den PädagogInnen aber auch die Arbeit mit "Erlebniswelten" zum Thema Essen. In vielen Kindergärten gibt es kleine Gemüsebeete, Kräuterspiralen oder es werden Ausflüge zu einem nahegelegen Markt unternommen. "Für viele Kinder sind die Beete im Kindergarten eine wichtige Möglichkeit, die Natur bewusst wahrnehmen zu können und zu erfahren, woher bestimmte Nahrungsmittel kommen", betont Christian Oxonitsch. Durch die Begeisterung der Kinder gelingt es auch oft, die Eltern mit ins Boot zu holen und somit gleichzeitig das Essverhalten der Familien in Richtung gesunde Ernährung positiv zu verändern.

Die vom "Klimabündnis Österreich" entwickelte Broschüre "Klimazwerge sind Freunde der Erde und beschützen sie!" unterstützt PädagogInnen mit Anregungen und Tipps zum Thema Umwelt- und Klimaschutz in ihrer täglichen Arbeit.

Mülltrennung, Öko-Möbel und Energieeffizienz

Auch Mülltrennung und die richtige Abfallentsorgung werden in den Kindergärten thematisiert und auch aktiv praktiziert. Im Bereich der Möbel setzt man auf ökologisch verträgliche Kindermöbel und Zimmerausstattungen. Beim Neubau achtet die Abteilung auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Energieressourcen und setzt hier auf innovative Entwicklungen.

Auch in Zukunft wollen die Wiener Kindergärten großes Augenmerk auf den Bereich "Umweltschutz" legen: So werden unter anderem alle verwendeten Materialien noch genauer unter die Lupe genommen und MitarbeiterInnen im Bereich "gesunde Umwelt" weiter sensibilisiert und geschult.

Quelle: wien.gv.at

Montag, 23. Januar 2012
Lidl Austria ruft Konservendosen mit Champignons zurück.

Vor dem Verzehr der "Champignons I. Wahl ganze Köpfe, 400g" der Marke Freshona wird gewarnt.

Salzburg (OTS) - Lidl Austria führt aktuell einen Rückruf der Konservendosen "Champignons I. Wahl ganze Köpfe, 400g" der Marke Freshona mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 31.12.2014 durch. Beim Hersteller ist ein Fehler in der Produktion aufgetreten, der eventuell zu einer nicht ausreichenden Durcherhitzung des Produktes führte.

Aus Gründen des konsequenten Verbraucherschutzes hat Lidl Austria auf die Information des Herstellers sofort reagiert, den Artikel umgehend aus dem Verkauf genommen und einen Rückruf gestartet.

Durch die unvollständige Durcherhitzung kann die Sicherheit des Produktes nicht vollständig gewährleistet werden. Es ist nicht auszuschließen, dass durch Keimbildung in der Konserve eine Gesundheitsgefahr für den Verbraucher besteht. Lidl Austria bittet daher alle Kunden dringend, die "Champignons I. Wahl ganze Köpfe, 400g" mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 31.12.2014 keinesfalls zu verzehren und den Artikel in einer der Lidl-Filialen zurückzugeben.

Selbstverständlich wird der Kaufpreis erstattet auch ohne Vorlage des Kassenbons. Alle weiteren bei Lidl Austria erhältlichen Champignon-Produkte sind von dem Rückruf nicht betroffen.

Rückfragehinweis:
Lidl Austria GmbH Pressestelle: ikp Salzburg/Rainer Tschopp
Tel.: +43/(0)662/633 255-115
Mobil: +43(0)699 106 632 54

Foto: netzfurore.de

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